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Über mich

"Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen
Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten"

Zitat

Wie wunderbar seit über 20 Jahren in meiner Hundeschule jeden Tag das zu tun, was ich so liebe: 

Die Arbeit mit Menschen, die Arbeit mit Hunden und das Unterrichten. 

 

Nach 20 Jahren Tätigkeit als Musiklehrerin entschied ich mich, meine Hundeschule vom Nebenerwerb in den Mittelpunkt meiner beruflichen Tätigkeit zu stellen. Ich wollte mich nur noch auf Menschen mit ihren Hunden konzentrieren und diese mit meinem Wissen und meiner Erfahrungen unterstützen und begleiten. Nach und nach sind die Musik und der Musikunterricht in den Hintergrund gerückt. Hunde und ihre Menschen, angehende und ausgebildete Hundetrainerinnen und -trainer sind heute mein Wirkungskreis. 

 

Meine Wunsch mich mit Hunden zu beschäftigen, entstand schon früh und die Erfahrung mit eigenen Hunden währt nun schon über 40 Jahre. Als ich in den 80-igerJahren mit meiner ersten Hündin 'Cora' , einer Schäfer-Husky-Mischlingsdame in eine Hundeschule ging, war mir sehr schnell klar, dass ich nie in meinem Leben mit einem Lebewesen so umgehen werde.

Meine ersten Versuche meiner Hündin mit viel Geduld und unendlich viel Belohnung etwas beizubringen, fanden in unserem Garten statt. Nicht alles hat funktioniert und so blieb das Tauschen vom Fressbarem lange Zeit ein schwieriges Thema. 

 

Damals gab es wenig brauchbare Literatur zum Thema Hund, keine medialen und andere Plattformen, kein Facebook, Google und Co. Mir blieb also keine andere Wahl, als über neue Wege intensiv nachzudenken und gewaltfreies Training in der Praxis auszuprobieren. Viele Bücher aus meiner Zeit als Psychologiestudentin regten mich an. Ein Frage begleitet mich seit dieser ersten Zeit, sehr bald auch als Musikerin und Musiklehrerin und später beim Unterrichten im Hundetraining:

Wie erhalte ich erwünschtes Verhalten, wie vermeide ich das Üben von unerwünschtem Verhalten? 

Die Wortwahl ist sicher modern, der Inhalt dieses Satzes für mich über 40 Jahre alt. 

„Es gibt keine Methode, nur Achtsamkeit“

Jiddu Krishnamurti,  indischer Philosoph

 

Mit dem Wesen Hund, seiner Entwicklung und seinen unglaublichen Fähigkeiten setzte ich mich beim Einzug meiner Golden Retriever Hündin Chiara weiter intensiv auseinander. Nun fand ich Ende der 90iger Jahre mehr und mehr bemerkenswerte Bücher, die mich beeinflussten und mich in meiner Arbeit bestärkten. Von Karen Pryor, Dr. Ray Coppinger zu Anders Hallgreen. Später dann zu Jane Killion, Emily Larlham, Susan Friedman, Chirac Patel bis hin zu all meinen deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen, die auch schon viele Jahre belohnungsbasierte und bedürfnisorientierte Wege im Umgang mit Hunden gehen.

Über 20 Jahre Praxiserfahrung mit all den Hunden und ihren Menschen aus meiner Hundeschule, die Ausbildung und Beschäftigung meiner eigenen Hunde in verschiedensten Richtungen, viel Denkarbeit, viel Austausch, diverse  Aus- und Weiterbildungen und spannende Seminare anderer Kolleginnen und Kollegen haben mich geprägt. 

Ein stetiges Weiterentwickeln und Weiterbilden mit Fachliteratur und regelmässiger Fortbildung sind für mich eine Selbstverständlichkeit. Mehr dazu finden Sie HIER.

 

Meine Dozententätigkeit im Bereich der Aus- und Weiterbildung von Hundetrainern entwickeltet sich neben der Arbeit mit Menschen und Ihren Hunden schon früh zu einem grossen und wichtigen Teil meines Wirkens. Immer wenn ich mir überlege, in der Hundeschule etwas kürzer zu treten, um mehr Zeit in meine Dozententätigkeit zu investieren, bremst mich mein Partner mit folgenden Worten: ‚Theorie ohne Praxisbezug lässt einrosten.’  -  Wo er Recht hat, hat er Recht!

 

Die Schwerpunkte in meiner Hundeschule liegen heute in der Arbeit mit Welpen und Junghunden, beim Training und bedürfnisorientierter Beschäftigung von Familienhunden, der Betreuung und Beratung bei Alltagsauffälligkeiten, sowie dem Umgang mit Jagdverhalten. 

 

Ich versuche Menschen und ihre Hunde als Ganzes wahrzunehmen und sie mit Bedürfnissen und Gefühlen in einer Wechselwirkung zueinander zu sehen. Die Unterstützung der Menschen bei der Arbeit an einem guten Beziehungsaufbau zu Ihrem Hund ist mir genauso wichtig, wie das Vermitteln von Wissen, um den Hund besser zu verstehen und ihm etwas lehren zu können. 

 

Hunde sind ein Teil von meinem Leben und ich kann mir nicht vorstellen, ohne Hunde auf dem Sofa zu sitzen, allein im Wald zu spazieren oder Ferien ohne Hunde zu verbringen. Von allen meinen Hunden, die mich in den letzten 40 Jahren begleitet haben, durfte ich sehr viel lernen: 

- Cora, Schäfer/Husky Mix (1981-1989)

- Joy, Deutscher Wachtel (1990-2004)

- Chiara, Goldenretriever (1997-2008)

- Schnäggli,  Rhodesian/ Am Staff Mix (2002-2008)

- Timmy, Goldenretriever (1999- 2011)

- Tasko, DSH (2009- 2019) 

- Flynn, unser 1. Vizsla (geb. 2011)

- Gamille unser 2. Vizsla (geb. 2014)

- Lotti, unsere Jüngste, natürlich eine Vizsladame (geb. 2017)

Und nicht zu vergessen die über 2000 Welpen, die ich in meinen Welpenstunden über alle die Jahre kennenlernen und viele davon lange Zeit begleiten durfte. 

 

Ich unterstütze die Organisation „Trainieren statt Dominieren“ und die Initiative für gewaltfreies Hundetraining. 

Zudem bin ich Mitglied und anerkannte Referentin beim Internationaler Berufsverband der Hundetrainer IBH. 

 

Mein kynologisches Wirken ist vielfältig und umfangreich als Trainerin in meiner Hundeschule, als Referentin vieler Seminare für Hundetrainer, als Dozentin, Autorin und Expertin der ATN und Hundefrau unserer 3 Jagdhunde. 

 

Herz 1.png

Das Mitgefühl für Lebewesen in ungleicher Gestalt ist vielleicht die höchste Form von Intelligenz."

 Zitat